24.07.2013 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V..
Durch die Verwendung der PIN sind Debit- und Kreditkarten ein sicheres Zahlungsmittel. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, dass weltweit bargeldlos in zahlreichen Geschäften bezahlt und Geld in der Landeswährung abgehoben werden kann. Neben der Girocard – die auch als ec-Karte bekannt ist – empfiehlt der VÖB, zusätzlich eine Kreditkarte mitzunehmen. Auch damit können Urlauber vor Ort Bargeld beziehen, allerdings können hier hohe Gebühren anfallen. Tipp: Die Deutsche Kreditbank (DKB) bietet beispielsweise eine kostenlose Kreditkarte, mit der weltweit Bargeld an allen Automaten ohne Entgelt abgehoben werden kann.
Achtung: Einzelne Banken und Sparkassen haben den Karteneinsatz außerhalb Europas aus Sicherheitsgründen von Haus aus eingeschränkt. Hier empfiehlt sich daher vorab ein kurzer Anruf bei der eigenen Bank, um gegebenenfalls das Limit hochsetzen zu lassen.
Bargeld sollte bei der Zusammenstellung der Reisekasse nach Meinung der VÖB-Experten nur eine untergeordnete Rolle in der Reisekasse spielen. Neben der Gefahr eines Diebstahls müssen Urlaubsreisende auch mit dem lästigen Währungsumtausch im Gastland rechnen, sofern dieses außerhalb der Euro-Zone liegt. Aber Achtung: Der Umtausch zu Hause ist oft teurer als im Urlaubsland. Deshalb schon vor Reisebeginn z. B. im Internet oder in Reiseführern informieren.
Reiseschecks geben alle Banken in den gängigen Währungen gegen ein geringes Entgelt aus. Bei Verlust werden sie am Urlaubsort kostenlos und schnell (meist ein Tag) ersetzt. Deshalb empfiehlt der VÖB besonders dann, das Portemonnaie mit Reiseschecks zu ergänzen, wenn die Reise nicht in ein typisches Urlaubsland mit touristischer Infrastruktur geht.
Grundsätzlich gilt auch bei der Urlaubskasse: Die Mischung macht es! Nicht alleine nur auf Bares, Karte oder Reiseschecks setzen, sondern je nach Urlaubsregion einen passenden Mix zusammenstellen.